Kerstin Wilke erfolgreich bei den Offenen Französischen Meisterschaften in Le Mans

Auf dem Gruppenfoto sind von links Kerstin Wilke, ihr Mixed-Partner Hamid Ezzat-Ahmadi, der Schiedsrichter sowie die Zweitplatzierten im Mixed-Doppel, Cathia Rogghe und Yves Delafonteyne aus Belgien, zu sehen.
Als Vorbereitung auf die Ende September in Hannover stattfindenden Weltmeisterschaften nahm Kerstin Wilke den weiten Weg nach Le Mans auf sich, um bei den Offenen Französischen Meisterschaften im Tischtennis anzutreten.
Das internationale Teilnehmerfeld bestand aus 64 an Parkinson erkrankten Männern und 16 Frauen. Neben den französischen Gastgebern waren Spielerinnen und Spieler unter anderem aus Großbritannien, Schweden, den USA, Spanien, den Niederlanden, Malta, Belgien und Deutschland vertreten. Trotz der unterschiedlichen Sprachen herrschte eine tolle und freundschaftliche Atmosphäre. Auch abseits der Tischtennishalle kam der internationale Austausch nicht zu kurz – notfalls wurde sich mit Händen und Füßen verständigt.
In der großen Tischtennishalle in Le Mans wurde an insgesamt 25 Tischen um Punkte, Sätze und Medaillen gekämpft.
Starker Auftritt im Einzel
Im dritten Einzelspiel traf Kerstin auf die Französin Marie-Helene Powolny, die als eine der Favoritinnen ins Turnier gegangen war. Bei der vergangenen Weltmeisterschaft in Italien hatte Powolny in der Klasse 2 die Goldmedaille gewonnen. Damals musste sich Kerstin ihr noch knapp im fünften Satz geschlagen geben.
In Le Mans gelang nun die Revanche: Trotz des „Heimspiels“ ihrer französischen Gegnerin ließ Kerstin nichts anbrennen und gewann die Partie deutlich mit 3:0.
Im abschließenden Einzelspiel wartete mit Anna Tabone aus Malta eine weitere starke Gegnerin. Nachdem die ersten beiden Sätze an Tabone gegangen waren, stellte Kerstin ihr Spiel um, erhöhte den Druck und konnte die folgenden beiden Sätze für sich entscheiden. Damit musste der fünfte Satz die Entscheidung bringen. Dieser ging denkbar knapp mit 11:9 an Anna Tabone.
Für Kerstin bedeutete dies am Ende einen hervorragenden zweiten Platz und damit Silber im Einzel.
Gold im Mixed-Doppel
Noch besser lief es im Mixed-Doppel: Gemeinsam mit Hamid Ezzat-Ahmadi aus den USA kämpfte sich Kerstin bis ganz nach oben auf das Podest. Das deutsch-amerikanische Duo sicherte sich die Goldmedaille.
Im Damen-Doppel konnte Kerstin leider nicht antreten, da ihre Doppelpartnerin kurzfristig erkrankt war.
Damit kehrte Kerstin mit Gold im Mixed-Doppel und Silber im Einzel aus Frankreich zurück – ein schöner Erfolg und zugleich eine gelungene Vorbereitung auf die Weltmeisterschaften Ende September in Hannover.
Wir gratulieren Kerstin herzlich zu diesem tollen Ergebnis und wünschen ihr für die bevorstehenden Weltmeisterschaften viel Erfolg!
Gnoiener SV von 1924 e.V.
Der Vorstand



Auf dem weiteren Foto sind die Goldmedaillengewinnerin im Einzel, Anna Tabone aus Malta (rotes Shirt), und die Französin Marie-Helene Powolny (dunkelblaues Shirt) zu sehen.





Kommentare